Ein Rigloo Schutz-Zelt ist ein leichtes, aufblasbares Notfallzelt für Ersthelfer. Es kann schnell über den Patienten und den Retter gestülpt werden, ohne diese zu bewegen, was bei Traumata von entscheidender Bedeutung ist.
Es bietet sofortigen Schutz vor Witterungseinflüssen, hilft, Körperwärme gespeichert zu halten, und sorgt für Privatsphäre der Patienten in öffentlichen Bereichen. Das Rigloo ist kompakt, schnell aufzubauen und schützt sowohl den Patienten als auch den Rettungsdienst, wodurch eine sicherere und effektivere Versorgung ermöglicht wird. Kurz gesagt, es handelt sich um einen tragbaren Notunterstand, der in lebensbedrohlichen Situationen Leben retten kann.
Dank der einzigartigen P.O.P.S.-Struktur (Place / Over / Patient / Structure) kann das RIGLOO Prähospitale Schutz-Zelt schnell und sicher über den Patienten und den Ersthelfer gelegt werden, ohne dass diese bewegt werden müssen.
Diese Eigenschaft ist für ein Schutzzelt wie Rigloo von entscheidender Bedeutung, da es dank der einzigartigen P.O.P.S.-Struktur schnell über den Patienten und den Ersthelfer gebracht werden kann, ohne dass diese bewegt werden müssen. Dies minimiert das Risiko in kritischen Situationen und bietet sofortigen Schutz vor Witterungseinflüssen und neugierigen Blicken, wodurch die Sicherheit und Versorgung am Einsatzort verbessert werden.
Rigloo ist eine schottische Erfindung. Das Design und die Konstruktion wurden vollständig in diesem Land entwickelt. Die Idee hinter Rigloo wurde durch die schwierigen Wetterbedingungen und die besonderen Anforderungen an mobile Notunterkünfte inspiriert.
RIGLOO Medical Shelters schützen medizinisches Personal und Patienten vor neugierigen Blicken. RIGLOO Shelters schützen Patienten und Ärzte auch vor Umwelteinflüssen wie Wind, Regen, Kälte und Sonne und ermöglichen so eine konzentriertere und ruhigere Behandlung. Der Schutz vor solchen Umwelteinflüssen reduziert Stress und Ängste und kann vor übermäßiger Auskühlung (Hyperthermie) des Patienten schützen.
Die einzigartige P.O.P.S.-Struktur (Place / Over / Patient / Structure) ermöglicht es, das RIGLOO-Schutzzelt schnell und sicher über den Patienten und den Ersthelfer zu spannen. Das erklärte Ziel ist es, den Patienten so wenig wie möglich zu bewegen, ihn medizinisch zu versorgen und ihn dennoch bis zum Transport zu schützen.
RIGLOO Medical Shelters bieten Ersthelfern und Ärzten während der Behandlungsphase ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit. In den RIGLOO Medical Shelters können eine Trage sowie weitere medizinische Geräte problemlos verstaut werden, und der behandelnde Arzt findet neben der Trage ausreichend Platz für die Erstversorgung.
RIGLOO Schutzzelte kommen in einer Vielzahl von Notfallsituationen zum Einsatz. Dies gilt sowohl für zivile als auch für taktische Einsätze. Der Schwerpunkt liegt dabei stets auf der präklinischen Versorgung. RIGLOO Schutzzelte werden eingesetzt für: Notfallversorgung an Unfallorten, Schutz in Notfallsituationen, erweiterte Versorgung im Feld, Such- und Rettungsaktionen, medizinische Notfälle, Rettungen am Straßenrand und vieles mehr.
Das Ziel ist es, die Opfer so wenig wie möglich zu bewegen. Um dies zu erreichen, muss das Schutzzelt über den Patienten und den Ersthelfer gestellt werden können. Dank eines abnehmbaren Bodens können die RIGLOO Shelters über den Patienten und den Ersthelfer gestellt werden und schützen sie vor allen unerwünschten Einflüssen.
Schnell einsetzbar und wiederverwendbar – RIGLOO Medical Shelters lassen sich schnell aufbauen und einsetzen. Im Durchschnitt sind die Medical & Ambulance Shelters innerhalb einer Minute einsatzbereit. Die RIGLOO Shelters verfügen über aufblasbare und stabile Luftkammern, die diesen schnellen Aufbau ermöglichen.
Der RIGLOO Medical & Ambulance Shelter ist leicht zu transportieren, aufzublasen und zu bedienen. Der RIGLOO Shelter ist angemessen leicht und wird in einem Rucksack transportiert, der alles enthält, was Sie im Notfall benötigen. Er kann daher nicht nur von Rettungskräften in der präklinischen Phase eingesetzt werden, sondern auch von unerfahrenen Personen, um einen Schutzraum zu schaffen, bis die Rettungskräfte eintreffen.
RIGLOO Schutzzelte wurden speziell für die Bedürfnisse von Rettungskräften in der präklinischen Phase entwickelt. RIGLOO Medical Shelters verfügen daher über folgende Lösungen: Befestigungsmöglichkeiten für Infusionsbeutel – An RIGLOO Schutzzelten sind stets Schlaufen und Taschen zum Halten oder Aufhängen von Infusionsbeuteln, Blutbeuteln und Zubehör vorhanden.
RIGLOO Schutzzelte sind so konzipiert, dass sie in einer Tasche oder einem Rucksack transportiert oder verstaut werden können. RIGLOO Schutzzelte wiegen inklusive Pumpe 8 kg. RIGLOO Schutzlösungen lassen sich problemlos auf einem kleinen Einsatzfahrzeug wie einem Quad oder Motorrad transportieren. Der RIGLOO Rucksack passt in fast jeden Kofferraum eines Fahrzeugs.
RIGLOO Schutzzelte sind robust, langlebig und Regendicht. Einsatzbereich von -50 °C bis +60 °C. Sonnenschutzfaktor 30. RIGLOO Schutzzelte sind nicht für den mehrtägigen Einsatz konzipiert. Sie dienen zum kurzfristigen Schutz, bis der Patient transportiert werden kann. RIGLOO Schutzzelte können mehrfach verwendet werden.
RIGLOO-Zelte sind mit Belüftungsregulierungen und Moskitonetzen ausgestattet. Der Einsatz in verschiedenen Klimazonen gehört daher selbstverständlich zum Repertoire einer RIGLOO-Lösung.
Bietet einen privaten und wettergeschützten Bereich für die Behandlung von Sportlern direkt auf dem Spielfeld.
Bietet sofortigen Wetterschutz und Privatsphäre für Patienten und Rettungskräfte an Unfallorten.
Deckt verletzte Arbeitnehmer sofort ab und schützt sie vor Staub, Lärm und Blicken von außen.
Leichte und tragbare Schutz-Zelte für unwegsames Gelände, die Unterkühlung und Witterungseinflüssen vorbeugt.
Dient als schnell einsetzbarer Behandlungsraum für die Triage und Notfallversorgung bei Großveranstaltungen.
Camouflage-Versionen ermöglichen eine diskrete Versorgung im Einsatz unter schwierigen und unvorhersehbaren Bedingungen.
Dient als sofortiges Schutz-Zelt für Evakuierte oder Rettungskräfte in Krisengebieten.
Rigloo dient in der humanitären Hilfe als schneller, mobiler Notfallshelter zum Schutz und zur Erstversorgung von Betroffenen.
Bietet medizinischen Teams eine schnelle Schutzmöglichkeit für die Unfallversorgung bei Menschenansammlungen in der Öffentlichkeit.
Temporäre Unterkunftslösung für gefährdete Menschen bei Hitzewellen oder eisigen Temperaturen.
Schützt Patienten vor Ort bei der versorgung vor dem Lufttransport, sodass sie vor dem Transport nicht bewegt werden müssen.
Naturkatastrophen wie Hochwasser, Sturmereignisse, Erdrutsche, großflächige Brände oder Lawinenabgänge stellen Rettungskräfte vor extreme Herausforderungen. Infrastruktur bricht zusammen, Kommunikationsmittel versagen, der Zugang zu Verletzten ist erschwert. Menschen, die gerettet werden, befinden sich oft stunden- oder sogar tagelang in nassen, kalten, exponierten Umgebungen. Ihre Körper sind entkräftet, unterkühlt, traumatisiert – oft nur notdürftig bekleidet, verletzt oder entkleidet zur medizinischen Erstversorgung.
Hinzu kommt die mediale und digitale Realität: In Katastrophensituationen sind Medien, Anwohner, Drohnen, Social-Media-Nutzer und freiwillige Helfer mit Kameras vor Ort. Bilder von hilflosen, verletzten oder entblößten Personen werden in Echtzeit veröffentlicht – ohne Einwilligung, ohne Schutz, ohne Rücksicht. Inmitten dieses Ausnahmezustands fehlt häufig ein einfaches Mittel: ein sichtgeschützter, warmer Ort zur medizinischen Erstversorgung.
Beispielhafte Situation
Nach tagelangem Starkregen kommt es in einer dicht besiedelten Region zu einem massiven Hangrutsch. Ein Wohnviertel wird innerhalb weniger Minuten von Erdmassen überrollt. Einsatzkräfte orten Überlebende mithilfe von Drohnen und Ortungsgeräten. Eine Frau wird nach 18 Stunden aus den Trümmern eines halb verschütteten Hauses befreit – bewusst, aber stark unterkühlt, nass, bekleidet mit Schlafsachen. Die Witterung ist kalt, der Untergrund schlammig, der Wind schneidend. Ein schneller Abtransport ist nicht möglich – alle Wege sind blockiert, der nächste Helikopter kann frühestens in 45 Minuten landen.
Die medizinischen Ersthelfer beginnen mit der Stabilisierung vor Ort. Die Frau liegt sichtbar und entblößt auf einer Plane. Umstehende Helfer, Nachbarn, Pressevertreter und Drohnen nehmen alles auf. Die Szene verbreitet sich in den sozialen Medien – noch bevor die Frau überhaupt evakuiert ist. Später wird sie auf Fotos in Medienberichten identifiziert, obwohl sie sich nicht äußern konnte – und auch nicht gefragt wurde.
Wie Rigloo helfen kann
Das Rigloo Schutzzelt kann in genau solchen Situationen eine entscheidende Lücke schließen. Innerhalb von Sekunden aufgebaut, bietet es einen vollständig abgeschirmten, wetter- und sichtgeschützten Raum, in dem die betroffene Person versorgt werden kann – unabhängig von Ort, Bodenbeschaffenheit oder Witterung.
Konkrete Vorteile im Katastropheneinsatz:
Das Zelt überbrückt die Zeit bis zum Abtransport oder bis eine mobile Versorgungsstelle erreicht werden kann – insbesondere in abgelegenen oder unzugänglichen Regionen.
Gesetzliche Anforderungen
Auch im Katastrophenfall gelten Grundrechte und Persönlichkeitsrechte uneingeschränkt. Die Veröffentlichung von Bildern hilfloser Personen ohne deren Einwilligung ist ein Verstoß gegen das Kunsturhebergesetz (§ 22, 23 KUG) und kann unter Umständen auch gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) verstoßen.
Darüber hinaus gelten:
Das bedeutet: Auch unter Extrembedingungen sind Einsatzkräfte verpflichtet, den größtmöglichen Schutz der betroffenen Person sicherzustellen – insbesondere gegenüber öffentlicher Zurschaustellung.
Ethische Anforderungen
Ethisch betrachtet ist es unvertretbar, verletzte oder entkleidete Menschen – oft nicht ansprechbar oder traumatisiert – der Öffentlichkeit preiszugeben. Gerade in Katastrophensituationen, in denen alle Sicherheiten wegbrechen, sind Vertrauen, Würde und Schutz zentrale Pfeiler professioneller Hilfe.
Ein Schutzzelt wie Rigloo setzt genau dort an: Es bringt Würde zurück in eine entwürdigende Situation. Es erlaubt medizinisches Handeln auf Augenhöhe, mit Respekt vor der Intimsphäre – auch unter schwierigsten Bedingungen. Nicht zuletzt signalisiert es gegenüber Angehörigen, Medien und der Öffentlichkeit: „Wir kümmern uns nicht nur medizinisch – sondern auch menschlich.“
Nutzen für Patienten und medizinisches Personal
Für Patientinnen und Patienten:
Für Einsatzkräfte:
Was ohne Rigloo passieren kann
Verletzte bleiben ungeschützt – ausgesetzt dem Wetter, den Blicken, den Kameras. Die Folge:
Wirtschaftliche Folgen ohne Lösung – Folgekosten, Spätkosten, Opportunitätskosten
Eine vernachlässigte Versorgung mit Blick auf Hypothermie und Persönlichkeitsrechte führt zu:
Im Vergleich dazu sind die Kosten für ein Rigloo-Zelt marginal – aber hochwirksam im Schutz vor Eskalation, Folgeschäden und ethischer Grenzüberschreitung.
Fazit
In Katastrophenlagen ist schnelle Hilfe überlebenswichtig. Doch auch Würde, Privatsphäre und Schutz vor Hypothermie sind Teil der medizinischen Verantwortung. Rigloo Schutzzelte bieten eine einfache, robuste und sofort einsatzfähige Lösung, die sich in jeder Phase des Katastropheneinsatzes bewährt: bei der Rettung, in der präklinischen Versorgung und beim Abtransport.
Wer in der Lage ist, Schutz zu geben, sollte ihn nicht aus Kostengründen verweigern – denn der Preis, nichts zu tun, ist für Betroffene und Gesellschaft am Ende höher.
Nach der Bergung eines Unfallopfers aus einem Fahrzeug oder einer Gefahrenzone beginnt eine oft kritische Phase der Versorgung: die präklinische Stabilisierung. Nicht immer kann ein sofortiger Abtransport erfolgen – sei es, weil der Rettungshubschrauber noch im Anflug ist, kein freier Intensivtransport verfügbar ist, oder weil der Zustand des Patienten zunächst eine weitere Stabilisierung am Unfallort erfordert.
Genau in dieser Übergangszeit – zwischen Bergung und Transport – kommt Rigloo als wirkungsvolle Überbrückungslösung zum Einsatz. Das Zelt bietet in der präklinischen Phase einen geschützten Raum, in dem Notärzte und Sanitäter medizinische Maßnahmen wie Intubation, Infusionstherapie oder die Kontrolle lebensbedrohlicher Verletzungen in Ruhe und abgeschirmt durchführen können.
Diese Minuten sind oft entscheidend für das Überleben des Patienten. Gleichzeitig sind sie besonders sensibel in Bezug auf die Privatsphäre: Der Patient ist verletzt, möglicherweise entkleidet, in einer hilflosen Position – während die Umgebung weiterhin öffentlich zugänglich und für Gaffer einsehbar ist. Rigloo schafft in dieser Situation einen temporären, aber vollständigen Sichtschutz, der so lange bestehen bleibt, bis der Abtransport beginnt.
Ob per RTW, RTH oder in speziellen Lagen mit Verzögerungen: Das Zelt schließt eine Lücke im Rettungskonzept, die bisher häufig durch Decken, Sichtwände oder provisorische Maßnahmen notdürftig überbrückt wurde – mit oft unzureichender Wirkung.
Rigloo ist damit kein Ersatz für medizinische Ausrüstung, sondern eine sinnvolle, ethisch notwendige Ergänzung des präklinischen Versorgungssystems. Es verbessert die Arbeitsbedingungen der Einsatzkräfte, erhöht die Qualität der Versorgung – und schützt in dieser kritischen Zwischenphase vor einem Eingriff in die Intimsphäre des Patienten.
Hypothermie ist der medizinische Fachbegriff für eine Unterkühlung des Körpers, bei der die Körperkerntemperatur unter 35 °C fällt. Sie tritt dann auf, wenn der Körper mehr Wärme verliert, als er erzeugen kann – durch kalte Umgebung, Nässe, Wind oder Immobilität. Besonders gefährlich: Hypothermie schleicht sich oft langsam ein und wird in frühen Stadien unterschätzt.
In Katastrophenszenarien ist Hypothermie ein häufiges und zugleich unterschätztes Risiko. Menschen, die stundenlang in Trümmern, Schlamm, Wasser oder auf kaltem Untergrund liegen – oft verletzt, geschwächt oder ohne adäquate Kleidung – beginnen sehr schnell auszukühlen. Schon Temperaturen um die 10–15 °C reichen aus, um bei einem regungslosen Opfer innerhalb kurzer Zeit eine behandlungsbedürftige Hypothermie hervorzurufen.
Die medizinischen Folgen sind gravierend:
Besonders kritisch ist, dass Hypothermie die Erfolgsaussichten von Rettungseinsätzen stark senkt. Selbst bei erfolgreicher Bergung verschlechtert sie Prognosen und führt zu verlängerten Krankenhausaufenthalten oder bleibenden Schäden.
Im Bevölkerungsschutz wird oft unter enormem Zeit- und Ressourcendruck gearbeitet. Anschaffungen müssen kosteneffizient sein, standardisierbar und möglichst universell einsetzbar. Auf den ersten Blick erscheinen mobile Sichtschutz- und Wärmezelte wie Rigloo als Zusatzoption – nicht zwingend notwendig. Doch diese Sichtweise blendet zentrale Kostenaspekte aus.
Wer den Total Cost of Ownership (TCO) betrachtet – also nicht nur Anschaffungskosten, sondern auch Folgekosten, Spätfolgen und Opportunitätsverluste einrechnet – erkennt schnell, dass präventive Ausrüstung wie Rigloo deutlich günstiger ist als ihre Abwesenheit.
Typische indirekte Kosten bei fehlendem Schutz:
WIR LIEFERN RETTUNGSINNOVATIONEN
Bei Vogt-CTE bieten wir unseren europäischen Handelspartnern Zugang zu einzigartigen Innovationen im Bereich der Rettung. Unsere Lösungen machen Rettungseinsätze einfacher, schneller, sicherer und ressourcenschonender. Die von uns vertretenen Produkte sind hochspezialisiert, praxiserprobt und machen einen echten Unterschied – sie retten täglich Leben. Wir bringen nicht einfach nur Produkte auf den Markt – wir liefern Fortschritt. Gemeinsam mit unseren Partnern sorgen wir dafür, dass diese Innovationen genau dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden: bei den Einsatzkräften an vorderster Front.