RIGLOO BIETET SCHUTZ FÜR PATIENTEN

Ein Rigloo Schutz-Zelt ist ein leichtes, aufblasbares Notfallzelt für Ersthelfer. Es kann schnell über den Patienten und den Retter gestülpt werden, ohne diese zu bewegen, was bei Traumata von entscheidender Bedeutung ist.

Es bietet sofortigen Schutz vor Witterungseinflüssen, hilft, Körperwärme gespeichert zu halten, und sorgt für Privatsphäre der Patienten in öffentlichen Bereichen. Das Rigloo ist kompakt, schnell aufzubauen und schützt sowohl den Patienten als auch den Rettungsdienst, wodurch eine sicherere und effektivere Versorgung ermöglicht wird. Kurz gesagt, es handelt sich um einen tragbaren Notunterstand, der in lebensbedrohlichen Situationen Leben retten kann.

DIE EINZIGARTIGE P.O.P.S.-STRUKTUR

Dank der einzigartigen P.O.P.S.-Struktur (Place / Over / Patient / Structure) kann das RIGLOO Prähospitale Schutz-Zelt schnell und sicher über den Patienten und den Ersthelfer gelegt werden, ohne dass diese bewegt werden müssen.

Diese Eigenschaft ist für ein Schutzzelt wie Rigloo von entscheidender Bedeutung, da es dank der einzigartigen P.O.P.S.-Struktur schnell über den Patienten und den Ersthelfer gebracht werden kann, ohne dass diese bewegt werden müssen. Dies minimiert das Risiko in kritischen Situationen und bietet sofortigen Schutz vor Witterungseinflüssen und neugierigen Blicken, wodurch die Sicherheit und Versorgung am Einsatzort verbessert werden.

Der RIGLOO Rescuer Orange ist ein gut sichtbares Schutz-Zelt, ideal für den Einsatz in Städten oder am Straßenrand. Seine leuchtende Farbe sorgt für eine schnelle Auffindbarkeit und zusätzliche Sicherheit in belebten Umgebungen.

Der RIGLOO Defender Woodland wurde für ländliche oder bewaldete Gebiete entwickelt. Sein Tarnmuster fügt sich harmonisch in die natürliche Umgebung ein und eignet sich daher ideal für militärische Einsätze.

Das RIGLOO Defender Tundra eignet sich für verschneites oder offenes Gelände. Mit seinem unauffälligen Design bietet es diskreten Schutz und gleichzeitig die gleiche schnelle und zuverlässige Schutzleistung.

Der EuroHeater ist eine kompakte, dieselbetriebene Heizung zum Beheizen des Rigloo-Schutzzeltes. Er trägt zur aktiven Aufrechterhaltung der Körpertemperatur der Patienten bei.

Der CareFlare ist ein tragbares Sicherheitsleuchtfeuer mit hoher gerichteter Leuchtkraft, der zur Markierung der Rettungsstelle verwendet wird. Er ist aus großer Entfernung sichtbar, verbessert die Sicherheit am Unfallort und leitet weitere Rettungskräfte zum Einsatzort.

Rigloo-Made-in Scotland

Rigloo ist eine schottische Erfindung. Das Design und die Konstruktion wurden vollständig in diesem Land entwickelt. Die Idee hinter Rigloo wurde durch die schwierigen Wetterbedingungen und die besonderen Anforderungen an mobile Notunterkünfte inspiriert.

VORTEILE DER RIGLOO-SHELTERS

RIGLOO Medical Shelters schützen medizinisches Personal und Patienten vor neugierigen Blicken. RIGLOO Shelters schützen Patienten und Ärzte auch vor Umwelteinflüssen wie Wind, Regen, Kälte und Sonne und ermöglichen so eine konzentriertere und ruhigere Behandlung. Der Schutz vor solchen Umwelteinflüssen reduziert Stress und Ängste und kann vor übermäßiger Auskühlung (Hyperthermie) des Patienten schützen.

Die einzigartige P.O.P.S.-Struktur (Place / Over / Patient / Structure) ermöglicht es, das RIGLOO-Schutzzelt schnell und sicher über den Patienten und den Ersthelfer zu spannen. Das erklärte Ziel ist es, den Patienten so wenig wie möglich zu bewegen, ihn medizinisch zu versorgen und ihn dennoch bis zum Transport zu schützen.

RIGLOO Medical Shelters bieten Ersthelfern und Ärzten während der Behandlungsphase ein hohes Maß an Bewegungsfreiheit. In den RIGLOO Medical Shelters können eine Trage sowie weitere medizinische Geräte problemlos verstaut werden, und der behandelnde Arzt findet neben der Trage ausreichend Platz für die Erstversorgung.

RIGLOO Schutzzelte kommen in einer Vielzahl von Notfallsituationen zum Einsatz. Dies gilt sowohl für zivile als auch für taktische Einsätze. Der Schwerpunkt liegt dabei stets auf der präklinischen Versorgung. RIGLOO Schutzzelte werden eingesetzt für: Notfallversorgung an Unfallorten, Schutz in Notfallsituationen, erweiterte Versorgung im Feld, Such- und Rettungsaktionen, medizinische Notfälle, Rettungen am Straßenrand und vieles mehr.

Das Ziel ist es, die Opfer so wenig wie möglich zu bewegen. Um dies zu erreichen, muss das Schutzzelt über den Patienten und den Ersthelfer gestellt werden können. Dank eines abnehmbaren Bodens können die RIGLOO Shelters über den Patienten und den Ersthelfer gestellt werden und schützen sie vor allen unerwünschten Einflüssen.

Schnell einsetzbar und wiederverwendbar – RIGLOO Medical Shelters lassen sich schnell aufbauen und einsetzen. Im Durchschnitt sind die Medical & Ambulance Shelters innerhalb einer Minute einsatzbereit. Die RIGLOO Shelters verfügen über aufblasbare und stabile Luftkammern, die diesen schnellen Aufbau ermöglichen.

Der RIGLOO Medical & Ambulance Shelter ist leicht zu transportieren, aufzublasen und zu bedienen. Der RIGLOO Shelter ist angemessen leicht und wird in einem Rucksack transportiert, der alles enthält, was Sie im Notfall benötigen. Er kann daher nicht nur von Rettungskräften in der präklinischen Phase eingesetzt werden, sondern auch von unerfahrenen Personen, um einen Schutzraum zu schaffen, bis die Rettungskräfte eintreffen.

RIGLOO Schutzzelte wurden speziell für die Bedürfnisse von Rettungskräften in der präklinischen Phase entwickelt. RIGLOO Medical Shelters verfügen daher über folgende Lösungen: Befestigungsmöglichkeiten für Infusionsbeutel – An RIGLOO Schutzzelten sind stets Schlaufen und Taschen zum Halten oder Aufhängen von Infusionsbeuteln, Blutbeuteln und Zubehör vorhanden.

RIGLOO Schutzzelte sind so konzipiert, dass sie in einer Tasche oder einem Rucksack transportiert oder verstaut werden können. RIGLOO Schutzzelte wiegen inklusive Pumpe 8 kg. RIGLOO Schutzlösungen lassen sich problemlos auf einem kleinen Einsatzfahrzeug wie einem Quad oder Motorrad transportieren. Der RIGLOO Rucksack passt in fast jeden Kofferraum eines Fahrzeugs.

RIGLOO Schutzzelte sind robust, langlebig und Regendicht. Einsatzbereich von -50 °C bis +60 °C. Sonnenschutzfaktor 30. RIGLOO Schutzzelte sind nicht für den mehrtägigen Einsatz konzipiert. Sie dienen zum kurzfristigen Schutz, bis der Patient transportiert werden kann. RIGLOO Schutzzelte können mehrfach verwendet werden.

RIGLOO-Zelte sind mit Belüftungsregulierungen und Moskitonetzen ausgestattet. Der Einsatz in verschiedenen Klimazonen gehört daher selbstverständlich zum Repertoire einer RIGLOO-Lösung.

RIGLOO-ANWENDUNGSFÄLLE

Bietet einen privaten und wettergeschützten Bereich für die Behandlung von Sportlern direkt auf dem Spielfeld.

Bietet sofortigen Wetterschutz und Privatsphäre für Patienten und Rettungskräfte an Unfallorten.

Deckt verletzte Arbeitnehmer sofort ab und schützt sie vor Staub, Lärm und Blicken von außen.

Leichte und tragbare Schutz-Zelte für unwegsames Gelände, die Unterkühlung und Witterungseinflüssen vorbeugt.

Dient als schnell einsetzbarer Behandlungsraum für die Triage und Notfallversorgung bei Großveranstaltungen.

Camouflage-Versionen ermöglichen eine diskrete Versorgung im Einsatz unter schwierigen und unvorhersehbaren Bedingungen.

Dient als sofortiges Schutz-Zelt für Evakuierte oder Rettungskräfte in Krisengebieten.

Rigloo dient in der humanitären Hilfe als schneller, mobiler Notfallshelter zum Schutz und zur Erstversorgung von Betroffenen.

Bietet medizinischen Teams eine schnelle Schutzmöglichkeit für die Unfallversorgung bei Menschenansammlungen in der Öffentlichkeit.

Temporäre Unterkunftslösung für gefährdete Menschen bei Hitzewellen oder eisigen Temperaturen.

Schützt Patienten vor Ort bei der versorgung vor dem Lufttransport, sodass sie vor dem Transport nicht bewegt werden müssen.

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Ausgangslage - Rigloo Schutzzelte bei Verkehrsunfällen – Schutz vor Gaffern und Wahrung der Würde

Verkehrsunfälle gehören zum Alltag auf den Straßen. Ob auf der Autobahn, innerorts oder auf Landstraßen – der Moment des Unglücks ist meist öffentlich sichtbar und wird heute immer öfter auch medial dokumentiert. Vor allem Gaffer – Schaulustige, die filmen und fotografieren – stellen ein zunehmendes Problem dar. Was früher lediglich einen kurzen Blick bedeutete, ist heute vielfach ein Handyvideo, das binnen Minuten in sozialen Netzwerken landet. Für die betroffenen Personen bedeutet das nicht nur körperliche Not, sondern auch die Gefahr öffentlicher Entblößung in einer ihrer verletzlichsten Situationen.

Inmitten des Rettungseinsatzes entsteht so eine ethisch problematische und juristisch heikle Lage: Menschen werden gefilmt, bevor sie überhaupt stabilisiert oder transportfähig sind. Angehörige sehen Unfallbilder möglicherweise online, bevor sie offiziell informiert werden. Die öffentliche Wahrnehmung verdrängt dabei zunehmend den Respekt vor der Würde und der Intimsphäre des Einzelnen.

Der RIGLOO Rescuer Orange ist ein gut sichtbares Schutz-Zelt, ideal für den Einsatz in Städten oder am Straßenrand. Seine leuchtende Farbe sorgt für eine schnelle Auffindbarkeit und zusätzliche Sicherheit in belebten Umgebungen.

Der RIGLOO Defender Woodland wurde für ländliche oder bewaldete Gebiete entwickelt. Sein Tarnmuster fügt sich harmonisch in die natürliche Umgebung ein und eignet sich daher ideal für militärische Einsätze.

Das RIGLOO Defender Tundra eignet sich für verschneites oder offenes Gelände. Mit seinem unauffälligen Design bietet es diskreten Schutz und gleichzeitig die gleiche schnelle und zuverlässige Schutzleistung.

Beispielhafte Situation
Ein schwerer Auffahrunfall auf einer Landstraße. Ein Fahrer ist im Fahrzeug eingeklemmt, die Feuerwehr beginnt mit hydraulischem Rettungsgerät die Befreiung. Rettungssanitäter stabilisieren den Zustand des Verletzten noch im Fahrzeug. Die Situation ist hochkonzentriert, jeder Handgriff zählt. Währenddessen sammeln sich auf der gegenüberliegenden Straßenseite Schaulustige. Einige filmen offen, andere versuchen über Böschungen einen besseren Blick zu bekommen.

Sobald die technische Rettung abgeschlossen ist und die verletzte Person aus dem Fahrzeug geborgen wird, kommt das Rigloo Schutzzelt zum Einsatz. Es wird in unmittelbarer Nähe aufgestellt, innerhalb weniger Sekunden entfaltet, und ermöglicht die medizinische Erstversorgung am Straßenrand – abgeschirmt von Blicken, Kameras und öffentlichem Druck.

Das Zelt wird nicht während der Fahrzeugrettung eingesetzt, da dies die Arbeit der Feuerwehr oder des Rettungsdienstes behindern könnte. Erst nach der Bergung dient es als mobiler Sichtschutz und schafft einen Raum, in dem vertraulich und konzentriert weiterbehandelt werden kann.

Wie Rigloo hier hilft
Rigloo Schutzzelte sind kompakt, schnell einsetzbar und benötigen kein Werkzeug. Nach der Bergung eines Opfers können sie unmittelbar neben der Unfallstelle aufgebaut werden, um die Versorgung vor Ort zu schützen. Gerade in Situationen, in denen der Rettungshubschrauber noch unterwegs ist oder der Patient stabilisiert werden muss, entsteht so ein abgeschirmter Bereich, der Gaffer abschreckt und gleichzeitig die Persönlichkeitsrechte der verletzten Person schützt.

Die Rettungskräfte erhalten die Möglichkeit, ungestört weiterzuarbeiten, während die Polizei sich um Absicherung, Verkehrslenkung oder auch die Identifizierung von Gaffern kümmern kann. Auch für zufällig vorbeikommende Medienvertreter wird damit eine klare Grenze zwischen öffentlichem Interesse und privatem Schutzraum gezogen.

Gesetzliche Anforderungen
Rechtlich ist das Filmen und Verbreiten von Bildern verletzter oder sterbender Menschen ohne deren Einwilligung untersagt. Das Strafgesetzbuch (§ 201a StGB) stellt das unbefugte Fotografieren oder Filmen hilfloser Personen unter Strafe, insbesondere, wenn dies zur Bloßstellung oder Sensationsverbreitung erfolgt. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) schützt personenbezogene Daten – auch Bildmaterial – umfassend.

Dennoch zeigt die Praxis: Die Verbreitung geschieht oft schneller, als Behörden oder Strafverfolger reagieren können. Darum ist ein präventiver Sichtschutz direkt an der Unfallstelle – nach erfolgter technischer Rettung – ein wirksames Mittel, um die Persönlichkeitsrechte von Anfang an zu wahren.


Ethische Verantwortung
Der Schutz der Menschenwürde darf nicht an der Leitplanke enden. Eine verletzte Person hat ein Recht auf Intimität – auch und gerade in einer öffentlichen Notsituation. Die Tatsache, dass heute jeder ein Smartphone besitzt, bedeutet nicht, dass jede Situation auch öffentlich zugänglich sein sollte.

Rigloo schafft hier einen klaren, sichtbaren Schutzraum. Es reduziert nicht nur Sichtbarkeit, sondern signalisiert auch: „Hier wird ein Mensch behandelt. Nicht ein Objekt. Nicht ein Medienereignis.“ Die ethische Verantwortung gegenüber Unfallopfern wird durch solch einen sichtbaren Schutz gestärkt und für alle Beteiligten – auch die Gaffer – konkret gemacht.


Nutzen für Patienten und Rettungskräfte
Für Patientinnen und Patienten bedeutet das Zelt eine erste Wiederherstellung von Kontrolle in einer Situation völliger Ohnmacht. Es schützt vor den Blicken Fremder, vor Entblößung, vor medialer Auslieferung. Es bietet psychologische Entlastung in einem Moment höchster Belastung und kann helfen, Folgeschäden wie Traumatisierung oder soziale Isolation nach einem Unfall zu vermeiden.

Für Rettungskräfte bedeutet das Rigloo-Zelt ein zusätzliches Instrument für professionelles Arbeiten. Sie können in Ruhe vital stabilisieren, intimes medizinisches Vorgehen diskret durchführen, und dabei ihrer Schweigepflicht gerecht werden – ohne aufwendig zusätzliche Abschirmungen organisieren zu müssen.


Was ohne Rigloo passieren kann
Ohne solche Schutzmaßnahmen sind Unfallopfer dem öffentlichen Blick – und der digitalen Verwertung – schutzlos ausgeliefert. Die Folgen sind gravierend: Bilder tauchen in sozialen Netzwerken auf, nicht selten sehen Angehörige diese, bevor sie offiziell informiert wurden. Für die Betroffenen bedeutet das häufig eine Retraumatisierung, verbunden mit Scham, Wut oder einem Gefühl der Entwürdigung. Auch juristische Verfahren wegen Persönlichkeitsrechtsverletzungen sind möglich – jedoch meist spät, teuer und psychisch belastend.

Für Einsatzkräfte steigt der Druck, unter Beobachtung zu handeln, was die Fehleranfälligkeit in kritischen Situationen erhöhen kann. Behörden und Organisationen können in die Kritik geraten, weil der Eindruck entsteht, dass der Schutz der Betroffenen nicht ausreichend ernst genommen wird.

Darüber hinaus entstehen erhebliche gesellschaftliche Kosten: psychische Folgestörungen, längere Rehabilitationszeiten, mögliche Therapiekosten – und ein wachsendes Misstrauen gegenüber dem Umgang mit Opfern im öffentlichen Raum.


Fazit
Rigloo Schutzzelte leisten bei Verkehrsunfällen einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Menschenwürde. Sie kommen nach der technischen Rettung zum Einsatz und schaffen eine geschützte Umgebung für medizinische Maßnahmen und Stabilisierung am Unfallort. In Zeiten permanenter digitaler Sichtbarkeit ist ein solcher Sichtschutz nicht nur ein praktisches, sondern ein gesellschaftlich notwendiges Hilfsmittel. Denn jeder Mensch hat – auch in einem öffentlichen Notfall – das Recht, nicht zum Objekt der Neugier oder Sensation gemacht zu werden.

FÜR OPTIMALE SICHERHEIT: Der CareFlare ist ein tragbares Sicherheitsleuchtfeuer mit hoher gerichteter Leuchtkraft, der zur Markierung der Rettungsstelle verwendet wird. Er ist aus großer Entfernung sichtbar, verbessert die Sicherheit am Unfallort und leitet weitere Rettungskräfte zum Einsatzort.

FÜR AKTIVE WÄRMEPRODUKTION: Der EuroHeater ist eine kompakte, dieselbetriebene Heizung zum Beheizen des Rigloo-Schutzzeltes. Er trägt zur aktiven Aufrechterhaltung der Körpertemperatur der Patienten bei.

Rigloo als Sichtschutz in der präklinischen Versorgungsphase

Nach der Bergung eines Unfallopfers aus einem Fahrzeug oder einer Gefahrenzone beginnt eine oft kritische Phase der Versorgung: die präklinische Stabilisierung. Nicht immer kann ein sofortiger Abtransport erfolgen – sei es, weil der Rettungshubschrauber noch im Anflug ist, kein freier Intensivtransport verfügbar ist, oder weil der Zustand des Patienten zunächst eine weitere Stabilisierung am Unfallort erfordert.

Genau in dieser Übergangszeit – zwischen Bergung und Transport – kommt Rigloo als wirkungsvolle Überbrückungslösung zum Einsatz. Das Zelt bietet in der präklinischen Phase einen geschützten Raum, in dem Notärzte und Sanitäter medizinische Maßnahmen wie Intubation, Infusionstherapie oder die Kontrolle lebensbedrohlicher Verletzungen in Ruhe und abgeschirmt durchführen können.

Diese Minuten sind oft entscheidend für das Überleben des Patienten. Gleichzeitig sind sie besonders sensibel in Bezug auf die Privatsphäre: Der Patient ist verletzt, möglicherweise entkleidet, in einer hilflosen Position – während die Umgebung weiterhin öffentlich zugänglich und für Gaffer einsehbar ist. Rigloo schafft in dieser Situation einen temporären, aber vollständigen Sichtschutz, der so lange bestehen bleibt, bis der Abtransport beginnt.

Ob per RTW, RTH oder in speziellen Lagen mit Verzögerungen: Das Zelt schließt eine Lücke im Rettungskonzept, die bisher häufig durch Decken, Sichtwände oder provisorische Maßnahmen notdürftig überbrückt wurde – mit oft unzureichender Wirkung.

Rigloo ist damit kein Ersatz für medizinische Ausrüstung, sondern eine sinnvolle, ethisch notwendige Ergänzung des präklinischen Versorgungssystems. Es verbessert die Arbeitsbedingungen der Einsatzkräfte, erhöht die Qualität der Versorgung – und schützt in dieser kritischen Zwischenphase vor einem Eingriff in die Intimsphäre des Patienten.

Wirtschaftlichkeit, Risiko und Total Cost of Ownership

Es ist nachvollziehbar, dass Betreiber von Rettungsfahrzeugen – ob kommunal, privatwirtschaftlich oder im Rahmen öffentlich-privater Modelle – ihre Ausgaben sehr eng kalkulieren müssen. Anschaffungen außerhalb der unmittelbar rettungsdienstlich notwendigen Ausstattung werden in der Regel nur dann getätigt, wenn sie gesetzlich vorgeschrieben oder zwingend betriebsnotwendig sind. In dieser Logik erscheinen Investitionen in zusätzliche Schutzmaßnahmen wie Rigloo-Zelte auf den ersten Blick als „Nice-to-have“ – nicht als Pflicht.

Doch dieser Blick greift zu kurz. Wer den gesamtheitlichen wirtschaftlichen Nutzen betrachtet, erkennt schnell: Die Investition in Rigloo ist nicht nur ethisch geboten, sondern auch ökonomisch sinnvoll.

Unter dem Gesichtspunkt des Total Cost of Ownership – also der Gesamtbetrachtung aller direkten und indirekten Kosten über den Lebenszyklus einer Maßnahme – wird deutlich, dass die kurzfristige Einsparung bei der Anschaffung von Sichtschutzausrüstung langfristig deutlich höhere Kosten verursachen kann.

Werden etwa Persönlichkeitsrechte verletzt, weil es keinen Sichtschutz gibt, drohen:

  • juristische Auseinandersetzungen,
  • Schadenersatzforderungen,
  • Reputationsverluste bei Trägern und Einsatzorganisationen,
  • psychische Spätfolgen bei Betroffenen, die zu langwieriger Therapie führen,
  • und ein sinkendes Vertrauen der Öffentlichkeit in Rettungsstrukturen.


Diese Folgen verursachen hohe Kosten – nicht nur bei den direkt Beteiligten, sondern in der Volkswirtschaft insgesamt. Psychosoziale Rehabilitationsmaßnahmen, Verdienstausfälle, Reputationsverluste, Belastungen im Justizsystem oder auch die erschwerte Personalbindung im Rettungswesen zählen zu den versteckten, aber realen Folgekosten einer fehlenden Schutzlösung.

Ein Rigloo-Zelt hingegen ist eine einmalige Anschaffung mit niedrigem Wartungsaufwand, die über Jahre hinweg eingesetzt werden kann. In Relation zur Einsatzhäufigkeit – und zur Vermeidung selbst eines einzigen medienwirksamen Vorfalls – ist der return on prevention deutlich positiv.

Auch aus rechtlicher Sicht ist der Einsatz solcher Schutzmaßnahmen kein Luxus, sondern eine strategische Risikominimierung. Denn wer nachweislich in der Lage gewesen wäre, Persönlichkeitsrechtsverletzungen durch einfache Mittel zu verhindern, kann im Schadensfall nicht nur moralisch, sondern auch rechtlich zur Verantwortung gezogen werden.

Fazit: Eine rein kurzfristige Investitionsrechnung lässt die wesentlichen volkswirtschaftlichen und rechtlichen Risiken außer Acht. Wer verantwortungsvoll handelt, erkennt in Lösungen wie Rigloo ein Instrument zur Kostenvermeidung, Risikoreduzierung und langfristigen Sicherung von Vertrauen und Funktionsfähigkeit im Rettungssystem.

Return on Prevention (RoP)

Return on Prevention (RoP) ist ein betriebs- und volkswirtschaftlicher Kennwert, der beschreibt, wie viel Nutzen oder Einsparung durch eine präventive Maßnahme im Verhältnis zu deren Kosten erzielt wird. Anders gesagt: Er beantwortet die Frage, ob sich Vorbeugung finanziell „rechnet“ – nicht nur moralisch oder politisch, sondern konkret in Euro.

  • Return on Prevention = (Eingesparte Kosten durch Vermeidung von Schäden) ÷ (Kosten der Präventionsmaßnahme)
  • Ein RoP von 2,0 bedeutet: Für jeden investierten Euro werden zwei Euro an potenziellen Schäden, Folgekosten oder indirekten Belastungen eingespart.


Anwendung im Rettungswesen (z. B. mit Rigloo)
Wenn z. B. ein Rigloo-Schutzzelt 1200 Euro kostet, aber durch seinen Einsatz verhindert, dass:

  • eine Persönlichkeitsrechtsverletzung geschieht (potenziell 10.000 Euro Schadenersatz),
  • ein Opfer traumatisiert wird (Therapie-, Ausfallkosten, etc.),
  • ein Image-Schaden für eine Hilfsorganisation entsteht (Verlust von Spenden, Mitgliedern, Vertrauen),


dann ist der Return on Prevention sehr hoch. Bereits die Vermeidung eines einzigen medienwirksamen Vorfalls kann die Investition um ein Vielfaches übersteigen.


Herkunft und Akzeptanz
Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Arbeits- und Gesundheitsschutz, insbesondere aus Studien der International Social Security Association (ISSA). Eine oft zitierte Studie kam zu dem Ergebnis, dass jeder in Prävention investierte Euro rund 2,20 Euro an Folgekosten spart – eine Zahl, die branchenübergreifend verwendet wird.

Warum RoP wichtig ist
Viele Entscheidungen – gerade im öffentlichen Sektor – werden unter Spardruck gefällt. Der Return on Prevention hilft dabei, kurzfristiges Sparen von langfristig sinnvollen Investitionen zu unterscheiden. Er ist ein Argumentationsinstrument gegenüber Controllern, Verwaltung, Politik oder Kostenträgern. In Bezug auf Rigloo bedeutet das: Es geht nicht darum, ob man sich den Sichtschutz leisten kann – sondern ob man es sich leisten kann, darauf zu verzichten.

WIR LIEFERN RETTUNGSINNOVATIONEN
Bei Vogt-CTE bieten wir unseren europäischen Handelspartnern Zugang zu einzigartigen Innovationen im Bereich der Rettung. Unsere Lösungen machen Rettungseinsätze einfacher, schneller, sicherer und ressourcenschonender. Die von uns vertretenen Produkte sind hochspezialisiert, praxiserprobt und machen einen echten Unterschied – sie retten täglich Leben. Wir bringen nicht einfach nur Produkte auf den Markt – wir liefern Fortschritt. Gemeinsam mit unseren Partnern sorgen wir dafür, dass diese Innovationen genau dort ankommen, wo sie am dringendsten gebraucht werden: bei den Einsatzkräften an vorderster Front.